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Eine Kuh vom Eis holen






 
 

Wann haben Sie zuletzt ‚eine Kuh vom Eis geholt’?

 

 


Guten Tag,

wenn Führungskräfte Probleme in Ihrem Verantwortungsbereich wahrnehmen, dann gehört es zu ihren Aufgaben, diese Probleme zu analysieren und mit geeigneten Maßnahmen zu lösen. Mitunter handelt es sich dabei auch um Probleme, die durchaus nicht leicht, nicht schnell und manchmal auch nicht komplett zu lösen sind. Oft genug gibt es dabei nicht einmal Erfahrungen oder gar bewährte Pläne, wie solche Schwierigkeiten zu lösen sind. Kein Wunder also, wenn die Verantwortlichen sich dann fragen: „Wie kriege ich diese Kuh bloß vom Eis?“

Wer von uns kann heute schon behaupten, im Umgang mit Kühen versiert zu sein? Und wie beruhigt man Kühe, die irritiert und voller Stress auf dem Eis stehen und sich nicht zu bewegen wagen, weil der Untergrund glatt und extrem rutschig ist. Da gibt es Kühe, die schon ausgerutscht sind und nicht mehr wissen, wie sie wieder auf ihre Beine kommen sollen, weil diese dauernd wegrutschen. Selbst eine ansonsten eher phlegmatisch wirkende Kuh kann in Panik ungeahnte, unkontrollierbare Kräfte mobilisieren.

Zugegeben, das Bild ist vielleicht etwas überzeichnet – allerdings scheinen sich in der Wahrnehmung von Betroffenen manche Probleme ähnlich unbeweglich, störrisch oder panisch zu verhalten. In solchen Fällen ist jeder schon froh, wenn es irgendwie gelingt (nicht selten durch Trial and Error), das Problem wenigstens so weit zu entspannen, dass man wieder ohne größere Störung weiterarbeiten kann.

Wie geht man nun aber mit einem Problem um, wenn es sich bei der Kuh auf dem Eis auch noch um eine ‚Heilige Kuh’ handelt? Wenn also in den Augen der Beteiligten das Problem etwas beinhaltet, das einhellig als unantastbar angesehen wird? Wie geht eine verantwortlich handelnde Führungskraft damit um, das Problem lösen zu müssen und es gleichzeitig nicht berühren zu dürfen?

Diese Situation führt in ein massives Dilemma: Es gilt ein Problem zu beseitigen, welches unter dem besonderen Schutz steht, nicht berührt, verändert oder gar beseitigt werden zu dürfen. Gemäß dem Motto „Change it, Leave it or Love it“ bleibt hier nur ein Ausweg: Man umgeht das Problem, indem man die Umstände so ändert, dass das Problem darin seine Problematik verliert. Man lernt mit anderen Worten, mit dem Problem zu leben und es in gewisser Weise zu ‚lieben’, weil man einen Umweg darum herum baut.

Eine solche Lösung ist sicher keine gute Lösung – und im Sinne des Unternehmens höchstwahrscheinlich auch ziemlich ineffizient. Allerdings ist es eine Lösung! Und wenn es sonst keine andere Lösung gibt, ist es immer noch besser als gar nichts zu tun.

Interessanterweise gibt es in manchen Fällen auch noch eine weitere Lösung: Nämlich zunächst zu untersuchen, ob es sich bei der ‚Heiligen Kuh’ tatsächlich um etwas ‚Heiliges’ handelt. Nach unserer Erfahrung muss nämlich nicht jede von den Beteiligten für ‚Heilig’ gehaltene Kuh diesem Attribut wirklich gerecht werden.  

Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, wie wir einen solchen Unterschied feststellen, dann lesen Sie den folgenden Artikel: "Wie man Heilige Kühe vom Eis holen kann"

Und auch wenn sich hinter Ihren ‚Heiligen Kühen’ gar keine Probleme verbergen, ist es mitunter gut zu wissen, was im eigenen Umfeld eigentlich als ‚Heilige Kuh’ angesehen wird.


Mit freundlichem Gruß
Wolfgang Täger



 

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